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Chinabeere.de – Schisandra

Die Frucht der fünf Elemente – Wu Wei Zi

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08 13th, 2009

Schisandra chinensis Pflanze Wu-Wei-Zi Rarität
seltene Heilpflanze mit außergewöhnlichen Beeren

Die aus China stammende Kletterpflanze Schisandra chinensis, in ihrer Heimat ‘Wu-Wei-Zi’ genannt, gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Pflanzen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Trotz den nachweislich umfangreichen Heilwirkungen, gehört die Pflanze in Europa noch zu einer absoluten Rarität.
Neben den zahlreichen Beeren, die man ab September ernten kann, lassen sich auch die Blätter und Triebspitzen als Tee verwenden. Aber nicht nur durch die besonderen Heilwirkungen wurde Wu-Wei-Zi bekannt. Die Früchte haben die sehr seltene Eigenschaft, dass sie zugleich süß, sauer, salzig, bitter und scharf schmecken. Daher auch die Bezeichnung ‘Fünf-Aroma-Frucht’.
Schisandra chinensis ist in Deutschland auch unter verschiedenen geschützten Markennamen bekannt, die auf die besondere Vitalität hinweisen, die die Beeren bewirken sollen.Die Kletterpflanze kann mit einer Rankhilfe über 3m hoch wachsen. Zudem ist sie winterhart und gilt als sehr robust und pflegeleicht .

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Schisandra wurde bereits in der späten Han-Dynastie erwähnt und wurde erst Mitte des 19. Jahrhundert in Europa eingeführt..

Die Schisandra ist eine Kletterpflanze mit eirunden,spitzen Blättern die eine Höhe von ca. 8 m erreichen kann. Sie ist eine zweihäusige Pflanze, d.h. das es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Im späten Frühjahr bildet sie weiße bis cremefarbene duftende Blüten. Bei den weiblichen Pflanzen bilden sich daraus die roten aromatischen Früchte. Beheimatet ist die Schisandra im Nordosten Chinas und in Japan.

Aus der Schisandra werden die reifen Früchte verwendet – sie werden als Schisandrae fructus bezeichnet – oder die getrockneten Blätter. Ihre Bezeichnung ist Chinesische Limonenblätter oder Folia Schisandrae.

Verwendet werden die getrockneten, reifen Früchte. Die biologisch aktiven Substanzen in den Schisandrabeeren enthalten die Vitamine C, B6 und E, Provitamin A sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, ätherische Öle und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Lignane wie Schisandrine und Gomisin A, B, C, D, F, G, weiterhin B-Bisabolene. Zu denen gehören auch die Lignane. Weil sie in ihrer Struktur den weiblichen Geschlechtshormonen ähneln, fallen sie besonders auf.

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08 11th, 2009

Schisandrafrüchte schmecken süß, sauer, aber auch salzig, bitter und scharf. Diese fünf Geschmacksrichtungen gaben der Pflanze ihre chinesische Bezeichnung “Wu wei zi” (Wu = 5).

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt Schisandra Schisandra chinensis als eine der wichtigsten Heilpflanzen. Andere Bezeichnungen für die vorwiegend im Norden Chinas vorkommende Kletterpflanze sind Chinesisches Spaltkörbchen, Chi Beere und Fünf-Geschmacks-Frucht. Das kommt daher, dass die roten Schisandra-Beeren von süß, sauer, scharf und bitter bis salzig schmecken. In Schriftrollen werden sie bereits im 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung erwähnt. Auch Japaner, Koreaner und Russen nutzen sie schon seit ewigen Zeiten, teilweise wächst die Pflanze dort ebenfalls.

Schisandra wird sowohl eine beruhigende als aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Deshalb findet sie in der chinesischen Pflanzenheilkunde nicht nur bei Asthma, Depressionen, Husten, Stressbelastung, Herzklopfen und Schlaflosigkeit, sondern auch bei frühzeitigem Samenerguss, sexueller Unlust und überhaupt zur Förderung der Durchblutung Einsatz. Sie kann als Tee von getrockneten Früchten und als Extrakt aus der Apotheke eingenommen werden.

Die Beeren enthalten die Vitamine C, B6 und E, Provitamin A sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, ätherische Öle und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Zu denen gehören auch die Lignane. Weil sie in ihrer Struktur den weiblichen Geschlechtshormonen ähneln, fallen sie besonders auf.

Richtige Zubereitung
Besonders lang muss Tee aus den getrockneten roten Schisandra-Beeren ziehen. Dafür 30 Beeren oder 2,5 Gramm mit 150 bis 200 Milliliter kochendem Wasser überbrühen und 20 Minuten ziehen lassen.



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