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Chinabeere.de – Schisandra

Die Frucht der fünf Elemente – Wu Wei Zi

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08 11th, 2009

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08 11th, 2009

Schisandrafrüchte schmecken süß, sauer, aber auch salzig, bitter und scharf. Diese fünf Geschmacksrichtungen gaben der Pflanze ihre chinesische Bezeichnung “Wu wei zi” (Wu = 5).

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt Schisandra Schisandra chinensis als eine der wichtigsten Heilpflanzen. Andere Bezeichnungen für die vorwiegend im Norden Chinas vorkommende Kletterpflanze sind Chinesisches Spaltkörbchen, Chi Beere und Fünf-Geschmacks-Frucht. Das kommt daher, dass die roten Schisandra-Beeren von süß, sauer, scharf und bitter bis salzig schmecken. In Schriftrollen werden sie bereits im 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung erwähnt. Auch Japaner, Koreaner und Russen nutzen sie schon seit ewigen Zeiten, teilweise wächst die Pflanze dort ebenfalls.

Schisandra wird sowohl eine beruhigende als aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Deshalb findet sie in der chinesischen Pflanzenheilkunde nicht nur bei Asthma, Depressionen, Husten, Stressbelastung, Herzklopfen und Schlaflosigkeit, sondern auch bei frühzeitigem Samenerguss, sexueller Unlust und überhaupt zur Förderung der Durchblutung Einsatz. Sie kann als Tee von getrockneten Früchten und als Extrakt aus der Apotheke eingenommen werden.

Die Beeren enthalten die Vitamine C, B6 und E, Provitamin A sowie Mineralstoffe, Spurenelemente, ätherische Öle und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Zu denen gehören auch die Lignane. Weil sie in ihrer Struktur den weiblichen Geschlechtshormonen ähneln, fallen sie besonders auf.

Richtige Zubereitung
Besonders lang muss Tee aus den getrockneten roten Schisandra-Beeren ziehen. Dafür 30 Beeren oder 2,5 Gramm mit 150 bis 200 Milliliter kochendem Wasser überbrühen und 20 Minuten ziehen lassen.



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